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No.323 – Ich bin nur für mich selbst verantwortlich. Doch das zu hundert Prozent.

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - Coaching, Stimmarbeit, Weg des Herzens www.ulrikebischof.de


Ich bin nur für mich selbst verantwortlich. Doch das zu hundert Prozent.

Die Tatsache, dass uns das Denken abgesprochen, das Fühlen reglementiert und das Leben allgemein verregelwerkt wurde, ließ uns im Laufe der Zeit glauben, dass andere für uns und unser Leben verantwortlich wären. Zuerst Eltern und Erzieher. Später Arbeitgeber, Versicherungen, Ehegatte, Politiker, Regierungen, Ärzte, Anwälte, Institutionen und Behörden. Aus einem Gefühl der Hilfsbedürftigkeit und Ohnmacht heraus haben wir die Verantwortung für uns selbst an andere abgegeben. In dem Glauben, dass andere es besser wüssten, haben wir uns ihnen übergeben. Und aus Gewohnheit und Bequemlichkeit haben wir vielleicht bis heute unsere Eigenverantwortung noch nicht wieder zu uns zurück geholt. Es ist so viel einfacher, auf die Ärzte oder Regierungen zu schimpfen. Und es ist beängstigender, die Verantwortlichkeit für sich selbst zu übernehmen als die Schuld bei jemand anderem zu suchen. Es ist so viel unbequemer, endlich wieder aufzustehen und alle Fäden aufzuwickeln und wieder zurück zu holen. Zu guter Letzt halten wir auch noch ausgerollte Fäden anderer in der Hand und tragen einen Teil ihrer Verantwortung mit uns herum. Was für ein Durcheinander. Was für eine Verwirrung und Verschleierung.
Mach dir zuallererst bewusst, dass du für niemand anderen verantwortlich bist als nur für dich. Das gilt immer und für jeden. Lass alle Fäden endgültig los, die nicht in deinen Zuständigkeitsbereich fallen und das sind alle, außer deine eigenen. Nimm deine eigenen Fäden nach und nach alle wieder zu dir zurück, denn hier gehören sie hin. Höre auf, mit dem Finger auf andere zu zeigen und dich bei ihnen über Missstände in deinem Leben zu beklagen, gleichgültig, wie gerechtfertigt dir deine Beschwerde erscheint. Alle Regierungen und Behörden sind es schon lange überdrüssig, dich durch die Gegend zu tragen, deshalb tun sie es auch nicht mehr gut und zeigen es dir jedes auf seine Weise. Nimm es ihnen nicht übel, sondern nimm das Zepter wieder selbst in die Hand. Betrachte dein Leben in all seinen Facetten und gesteh dir ehrlich ein, wo du noch von anderen Führung, Sättigung und Sicherheit verlangst. Mach dir bewusst, dass du selbst es bist, der dir diese Bedürfnisse erfüllen muss, zu hundert Prozent und mit allen Konsequenzen. Schau deiner Angst vor Ruin, Verlust und Tod direkt ins Gesicht und erkenne den Mangel an Leben in deinem Sein, wenn es dir nur um Verhinderung und Verweigerung dieser Aspekte des Lebens geht. Zetere nicht über Ungerechtigkeit, sondern beseitige das Ungleichgewicht aus deinem Leben, indem du es selbst wieder anpackst. Hadere nicht mit Vorschriften, Regeln und Reglementierungen, sondern begib dich aus den Abhängigkeiten, indem du du selbst den Thron wieder besteigst und dein eigener König bist. Akzeptiere keine weitere Beschneidung deiner Lebensqualität mehr, indem du niemand anderem mehr die Macht über dein Leben in die Hände legst. Du bist nur für dich selbst verantwortlich. Doch das zu hundert Prozent.

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