Die neuesten Inspirationen

No.437 – Ich bin präsent

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - BewusstseinsCoaching & Stimmarbeit www.ulrikebischof.de


So ihr Lieben,
wie versprochen geht es nun weiter mit den „Täglichen Inspirationen“.
Ein neues spannendes Jahr liegt vor uns bzw. befinden wir uns schon mitten darin.
Einige von euch haben den Mut aufgebracht, aus der schattigen Anonymität heraus zu treten und ein paar Zeilen zu schreiben. Ich bin begeistert und berührt und wünsche mir und euch sehr, dass ihr dies weiter fortsetzt und vertieft und sich auch der eine und andere Austausch daraus ergibt.
Doch zunächst starte ich wieder mit einem hochaktuellen und absolut wichtigen und unumgänglichem Thema unserer persönlichen wie auch unpersönlichen Entfaltung:
Die Notwendigkeit, in unserem Leben wahrhaft präsent zu sein.

Ich wünsche euch ein Jahr voller Wunder und Erkenntnisse, ein Jahr voll gelebter (Selbst)liebe in allen Formen und Facetten, um eure Präsenz und Meisterschaft auf Erden zu stärken und auszubilden. Meine täglichen Anstöße auf dieser Plattform sollen euch wie jeher stets liebevoll anspornen und unterstützen auf eurem Weg der Entfaltung.

Von Herz zu Herz,
Ulrike

Ich bin präsent.

Wir haben es so gelernt und sind es gewohnt, Verantwortung über unser Leben abzutreten. An Ärzte, Politiker, Lehrer, Eltern, Chefs und Versicherungen. Wenn wir dies tun, tun wir es nicht grundlos. Wir tun es, weil wir glauben, dass andere besser für uns sorgen können als wir selbst, weil wir uns nicht für schlau genug oder wertvoll genug oder kompetent genug halten. Doch mit jeder Verantwortungsabgabe schmälern wir die Macht und Präsenz in unserem eigenen Leben. Wir begeben uns in eine Randposition und sind in unserem eigenen Leben nicht mehr vollständig anwesend. Vielleicht haben wir das Gefühl, ein sichereres Leben zu führen, wenn wir nicht alles allein tragen und entscheiden müssen, doch wie sicher sind wir, wenn wir andere über uns entscheiden lassen? Die Angewohnheit, eine Randfigur im eigenen Leben zu sein, ist so populär, dass es nur auffällt, wenn wir mit dieser Tradition brechen und unser Zepter wieder in die eigenen Hände nehmen. Dies erfordert Mut, es erfordert Vertrauen und vor allen Dingen erfordert es unsere Anwesenheit in unserem Leben, unsere Präsenz.
Mach dir bewusst, dass niemand außer du selbst für dein Leben zuständig ist. Es gilt, deine eigene Macht und Vitalität wieder zu entfalten und dir ein selbstbestimmtes Leben zuzugestehen und zu erlauben. Mit der Zeit wirst du die Erfahrung machen, dass du gar nicht allein bist und von Kräften getragen und unterstützt wirst, die du in der äußeren menschlichen Welt nicht finden wirst. Lass dich ein auf ein Abenteuer Leben, in dem du selbst der Bestimmer bist. Beginne damit, dein Leben wieder mit deiner Präsenz zu füllen. Schau nicht mehr weg, wenn etwas unangenehm ist. Unterdrücke nicht mehr, was du nicht magst. Halt nicht mehr still, wenn du etwas zu sagen hast. Überlege dir, was du willst und was du nicht willst und dann beginne, danach zu handeln. Schau auf dich, wenn es Entscheidungen zu fällen gibt und nicht mehr auf andere. Auch wenn dir dies nicht gleich in allen Lebensbereichen sofort gelingen wird, so kannst du aber doch dafür sorgen, dir selbst gegenüber ehrlich zu sein, um dem tägliche Blick in den Spiegel nicht mehr ausweichen zu müssen. Sei anwesend in deinem Leben. Fülle es aus. Mit dir.

3 Kommentare zu No.437 – Ich bin präsent

  1. Danke liebe Ulrike, Dir auch ein wundervolles und liebevolles 2014, voller auch Inspirationen.
    Ich bin schon länger schrittweise dabei, diese Gedanken, die Du uns mitgeteilt hast umzusetzen. Das ist nicht leicht und erfordert auch Kraft und Mut. Da ich seit Jahren mit körperlichen Einschränkungen lebe, ich trotzdem glücklich bin und zufrieden mit diesen Einschränkungen, gehe ich den Weg zweier schwerer Operationen noch nicht. Ich vertraue einfach auf das Leben und bin bisher damit sehr zufrieden. Warum soll ich mein Leben in die Hände mir vollkommen fremder Menschen legen, wenn es mir gut geht. Auch wenn ich ab und zu dabei bei anderen Menschen an Ecken stoße mit dieser Einstellung, es ist mein Leben, was mich trägt und tragen wird. Darauf vertraue ich ganz fest und genieße das hier und jetzt.
    Liebe Grüße von Jochen

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    • Lieber Jochen,
      unsere Begegnung vor einiger Zeit hat mich tief berührt und ich ziehe meinen Hut vor dir und deiner Entscheidung, wie du mit deiner Situation umgehst. Dass du damit im Frieden bist und trotz allem ein glückliches Leben lebst, ist dir wahrlich anzumerken. Es geht ein Leuchten von dir aus, mit dem du die Menschen beschenkst und dies ist so unendlich wertvoll für uns alle. Danke für dich und deine Zeilen!

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  2. elohimsoraya // 6. Januar 2014 um 03:25 // Antwort

    Liebe Ulrike, Dankeschön

    Alles Liebe und einen wunderschönen Tag Ingeborg Och

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