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No.438 – Ich mache mir meine Abhängigkeiten bewusst und trenne mich liebevoll von ihnen

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - BewusstseinsCoaching & Stimmarbeit - www.ulrikebischof.de


Ich mache mir meine Abhängigkeiten bewusst und trenne mich liebevoll von ihnen.

Im Laufe der Zeit haben wir alle Deals und Verträge abgeschlossen, die uns entlasten sollten, aber auch ihren Preis hatten. Dieser Preis war in der Regel eine Einschränkung unserer Freiheit und Macht. Wir haben dies im Laufe vieler Leben so oft getan, dass wir uns heute unserer ganzen Verstrickungen kaum noch bewusst sind. Viele halten es immernoch für normal, andere über sich entscheiden zu lassen und schenken ihnen blinden Glauben. Um in unserem Leben wieder die Führung übernehmen zu können, müssen wir uns dieser ganzen Verbindungen, Verquickungen, Verstrickungen und Verfilzungen zunächst einmal wieder bewusst werden. Denn nur, wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir uns auch von ihnen lösen.
Es ist an dir, dich aus den alten Verträgen zu lösen, wenn du wieder ein eigenständiges Leben führen willst. Von allein fallen deine Fesseln nicht ab. Kraft deines Willens hast du dich einstmals für sie entschieden und Kraft deines Willens kannst du dich auch wieder von ihnen lösen. Es braucht deine bewusste Entscheidung und Eigenwillen. Bedanke dich bei ihnen von Herzen für ihren bereitwilligen Dienst und dann gehe eigenständig weiter.

3 Kommentare zu No.438 – Ich mache mir meine Abhängigkeiten bewusst und trenne mich liebevoll von ihnen

  1. Ja, was eine momentane Entlastung ist, kann zur dauerhaften Last werden.
    Deshalb ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit immer wieder Bestandsaufnhamen zu machen:
    Was will ich mitnehmen? Wovon mich verabschieden?

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  2. Danke für diese Inspiration liebe Ulrike! Das dumme an diesem Wollknäuel ist, dass es so schwierig zu entwirren ist. Es ist wie mehrdimensionales Aufdröseln. Ich denke, jetzt bin ich schon weiter und „flutsch“, schon wieder der nächste Knoten. Und aus meiner Erfahrung: hätte nie gedacht, WIE SEHR diese Dinge mich immer noch beeinflussen, OBWOHL ich meine, schon so viel bewusster damit umzugehen. Übrigens bin ich auch eine von den vielen, die schon kräftig Deine Beiträge lesen und sich noch nicht gezeigt haben. Ich übe das ZEIGEN immer wieder in kleinen Schritten, denn momentan spüre ich auch, dass, wenn keine Resonanz kommt, ich schnell verletzlich reagiere. Das zeigt mir auf, dass ich noch einen Weg zu mir vor mir habe. Den will ich in kleinen Schritten bewältigen. Euch (allen) einen schönen Tag!

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    • Liebe Kala,
      ja, unser Weg verläuft in Spiralen und wir begegnen manchen Erfahrungen und Erscheinungen auf den vielen verschiedenen Ebenen unseres Weges so lange immer wieder, bis wir sie vollständig durchdrungen, verstanden, angenommen und erlöst haben. Es gibt nichts, was uns nicht beeinflusst. Die Frage ist nur, ob wir bewusst oder unbewusst damit umgehen, ob wir frei oder unfrei damit umgehen, ob wir bereit sind unseren eigenen Willen zu nutzen oder einem anderen dienen.
      Ich danke dir für deinen Mut und die Offenheit, dich hier mit deiner Verletzlichkeit zu zeigen, denn gerade dieser Weg ist einer der herausfordensten, aber auch lohnenswertesten. Ich danke dir für deine Zeilen. Ich bin mir sicher, dass du damit zusätzlich zu meinem und deinen Herzen auch viele weitere, noch abwartende Herzen bewegst.
      Du bist nicht allein.
      Herzensverbundene Grüße,
      Ulrike

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