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No.447 – Ich achte die Schatten des Lebens, die dunklen Ecken und versteckten Monster.

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - BewusstseinsCoaching & Stimmarbeit www.ulrikebischof.de


Ich achte die Schatten des Lebens, die dunklen Ecken und versteckten Monster.

Wir haben alle schon Erfahrungen gemacht, auf die wir nicht stolz sind. Unser Ego hält sie für verwerflich, für schamlos oder schändlich. Die Gesellschaft hält sie für verachtenswert, schmutzig oder egoistisch. Doch haben wir alle im Laufe vieler Leben ausnahmslos alle Erfahrungen gemacht, die wir machen konnten. Auf der Gewinnerseite und auf der Verliererseite. Auf der Täterseite und auf der Opferseite. Es gibt absolut nichts auf dieser Welt, in dem nicht auch wir enthalten wären. Unsere dunklen Erfahrungen und dunklen Anteile, die im Laufe der Zeit durch Schuld- und Schamgefühle, durch Verdrängung und Unterdrückung in die dunkelsten Kammern abgesunken sind, wollen verstanden und gefühlt werden. Es bringt nichts, sie abzulehnen. Sie müssen betrauert, beweint, beklagt, geatmet und somit erlöst werden.
Nimm dir Zeit für all deine grummelnden Monster in der Tiefe und gib ihnen Raum in dir. Nimm wahr, was sie von dir brauchen, um aus ihrer dunklen Gefangenschaft befreit werden zu können. Mach dir bewusst, dass jeder Mensch etwas ähnliches erlebt wie du. Keiner ist unbefleckt, alle haben gelebt. Lass Licht in deine dunklen Ecken scheinen. Lasse zu, dass dieses Licht den Dreck aufwirbelt und noch einmal durch dein Herz schickt. Lasse die Tränen zu oder die Wut oder den Hass, der in dem Dreck gefangen ist und wisse, dass deine Bereitschaft, sie jetzt in dein liebendes und verstehendes Herz zu lassen, die Erlösung bereits in sich trägt. Sei liebevoll zu dir und dem Rest der Welt. Nur so kannst du eine Welt schaffen, wie du sie dir ersehnst. Letzten Endes teilt genau diese Sehnsucht ein jeder mit dir.

4 Kommentare zu No.447 – Ich achte die Schatten des Lebens, die dunklen Ecken und versteckten Monster.

  1. Zum Nachdenken – passt – ist ja Wochenende*Lächelnd
    … jetzt fehlt mir nur noch ein Google-Button zum weiter-posten? .-))

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  2. Danke für die tiefen Einsichten und wunderbaren Inspirationen liebe Ulrike.

    In der Traurigkeit liegt eine besondere Schönheit – fragil, dies zu spüren…
    lässt mich eine Freude empfinden – seltsam paradox nicht wahr!

    Ich bin Künstlerin.
    Das Streben nach Erkenntnis ist (m)eine Liebeserklärung!
    Das Denken wird zur Kunst – das ist der Humor des Universums!

    Wenn´s mal ganz schlimm ist – denke ich an Sätze die mich glücklich machen:
    „ich bin zufrieden mit mir“ …
    „ich liebe mich“ und
    „Trau Dich über deinen eigenen Schatten zu springen!“

    Ich schreibe seit einiger Zeit HAIKU´s ( jap. 3 Zeiler)
    hier ein paar – die zu diesem Thema passen …

    „Mut?
    Lächle und entfalte Dich …scheine in deinem schönsten Licht!
    Mit deinen Schatten musst Du selber tanzen lernen oder mit deinem Dämon!“

    „Liebe verwandelt sich in Freude & Kreativität!
    Wir sind entweder miteinander verbunden oder wir leben im inneren Widerstand.
    BewusstSein!“

    „Bin ich glücklich, ist die Welt ein Paradies.
    Trage die Liebe im Herzen und befreie Dich und diese Welt.
    Tanze mit deinem Schatten durchs Licht.“

    „Macht-los?
    Du hast die gleiche Chance!
    Wunderschön, wenn wir uns begegnen.“

    „Lebendig Sein.
    Jeder Herzenswunsch erschafft eine (neue) Vision.
    Folge deinem Herzen.“ ❤

    RESPE©T B.F.

    Herzensgrüße Beate
    … ich freue mich jeden Tag
    … über und auf Deine Denkanstöße, Mutmacher & Herzöffner!

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  3. Diese Monster in der Tiefe erschrecken mich so sehr, dass ich sie oft noch nicht in mir, sondern im Außen wahrnehme. Und selbst wenn ich mir sage, der Teil ist in dir, er gehört zu dir… dann, ja dann, steh ich auf trotzdem auf dem Schlauch. Also ich bin sehr froh, wenn ich die alle so nach und nach erlösen kann und den Mut habe zu fühlen und zu betrauern… statt weiter im Außen zu bleiben mit dieser Täuschung. Für diesen Weg diese Ermutigung zu erhalten danke ich Dir Ulrike für dein tägliches „In-Worte-kleiden“ bzw. Wortkleid. Das ziehe ich gerne an jeden Tag!

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  4. liebe Ulrike,

    Auch in meinem Leben gab es Erfahrungen, die ich zunächst unbehaglich oder schrecklich empfand. Erst später entdeckte ich, welch wertvolles Geschenk darin verborgen lag. So entstanden die folgenden Zeilen:

    Die Katastrophe

    Heute widme ich Katastrophe
    auch mal eine eigene Strophe.
    Oft gehasst vom Publikum,
    das erschlagen fühlt sich, stumm
    wenn DU trittst ins Leben ein,
    um Verborgenes zu befreien!

    Hast mit deinem Schwerte feine
    DU gekappt die Schicksalsleine,
    an die fest ich war gebunden
    in vergang’nen Lebensstunden,
    heiß‘ ich herzlich Dich willkommen.
    Fort hast DU doch nur genommen,

    was vom Leben mich entzweite
    damit endlich ich mich weite.
    Seitdem lieb‘ ich mit Bedacht
    was zunächst unglücklich macht.
    Erst die Wandlung macht mir klar:
    Auch Katastrophe LIEBE war!

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