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No.448 – Ich achte meine Eltern und Ahnen

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - BewusstseinsCoaching & Stimmarbeit - www.ulrikebischof.de


Ich achte meine Eltern und Ahnen.

Fast immer sind wir in der Vergangenheit von unseren Eltern oder Großeltern auf die eine oder andere Weise verletzt worden, ob nun vorsätzlich oder unabsichtlich. Manchmal gibt es Menschen in unserer genetischen Abstammungslinie, die wir nicht mögen, verschweigen, ablehnen oder gar hassen. Wir neigen dazu, unseren Altvorderen ihre „Fehler“ zum Vorwurf zu machen, doch jeder einzelne von ihnen ist auch nur seinen Weg gegangen, hat seine Geschichte und seinen Lebenszweck erfüllt. Jede Generation ist der vorherigen in emotionaler wie intellektueller Intelligenz voraus. Jede Generation ist etwas weiser, schneller und genialer als ihre Vorgänger. Die Alten neigen dazu, den jugendlichen Enthusiasmus und bahnbrechenden Forschergeist als anstrengend zu empfinden und daher abzulehnen. Die Jungen neigen dazu, die Gelassenheit und Emotionslosigkeit des Alters als Trägheit und Abgestumpftheit zu empfinden und abzulehnen. Doch jede Generation hat ihre Stärken und Schwächen sowie ihre Aufgaben und Prüfungen. Und jeder Reifeaspekt, jedes kleine bisschen Evolution wird per Gen an die Nachkommen weitergegeben.  Und so wurden wir alle reich beschenkt von unseren Vorfahren. Mit Herausforderungen und Eigenheiten, aber auch mit Fähigkeiten und Gaben. Dies ist zu würdigen, bedingungslos.
Überprüfe deine Einstellung zu deinen Eltern, Großeltern und Ahnen. Geh mit deiner Wahrnehmung bis mindestens ins siebte Glied deiner Vorfahren zurück. Du musst sie nicht unbedingt kennen oder wissen, wer sie waren und was sie gemacht haben, doch du kannst dich geistig mit ihnen verbinden. Mach dir bewusst, dass sie alle zu ihrer Zeit dass jeweils ihnen Bestmögliche gegeben haben. Auch wenn es dir nicht reichte, war es ihr Bestes. Entwickle eine gelassene Akzeptanz gegenüber den Schrullen und Eigenheiten deiner Eltern, genau so wie gegenüber deinen eigenen. Mach dir bewusst, dass du jetzt nicht dort wärst, wo du bist, wenn es sie nicht geben würde oder gegeben hätte. Sie haben alles an dich weiter gereicht, was sie erwirtschaftet haben, im praktischen wie auch im geistigen Sinne. 

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