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Gottvertrauen oder Selbstvertrauen?

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - Coaching, Stimmarbeit, Weg des Herzens www.ulrikebischof.de


Wie triffst du deine Entscheidungen? Was bedeutet Vertrauen für dich?
Hast du Vertrauen und zu wem? Zu Gott, zu dir oder gar zu niemandem?

Gott zu vertrauen ist immer ein Wagnis für´s Ego und erfordert einen wachen Geist und vor allem ein offenes Herz. Um Gott vertrauen zu können ist es zunächst einmal notwendig, Gott nicht als getrennt von uns wahrzunehmen und uns bewusst zu machen, dass wir als göttliche Wesen –  von Gott erfüllt und selbst Gott – es wert sind und auch dazu aufgefordert, eigene Entscheidungen zu treffen.
Gott ist nicht außerhalb von uns, Gott ist ALLES, Gott ist überall – im ganzen Universum, um uns herum und vor allem auch IN UNS. Also bedeutet Gottvertrauen auch Selbstvertrauen!

Du hast es in der HandOft wird Gottvertrauen damit verwechselt, die Verantwortung an Gott abzugeben und abzuwarten.
Seien wir ehrlich. Wie oft wollen wir eine Antwort, aber hören nicht wirklich zu. Wie oft wollen wir einen Weg, aber schauen nicht richtig hin. Wie oft wollen wir uns mitteilen, aber sagen dann etwas anderes. Und warum? Aus Angst, die Antworten und Aufgaben könnten für uns zu groß, zu klein, zu unangenehm, zu peinlich, zu verantwortungsvoll oder zu sonstwas sein.

Kennst du es vielleicht von dir, die eigene Verantwortung für Entscheidungen und Handlungen an ein großes Nichts abzugeben, das du dann Gott nennst? Und dein Zurseitetreten nennst du dann Gottvertrauen, Auf-ein-Zeichen-warten oder Mit-dem-Fluss-schwimmen…?

Für sich genommen haben all diese Vorgehensweisen absolute Berechtigung, wenn sie deinem offenen und ehrlichen Herzen entspringen und das gesendete Zeichen oder der empfangene Impuls des Herzens auch wahrhaft angenommen, umgesetzt und gelebt wird. Das heißt dann also, nicht auf noch ein Zeichen zu warten, noch eine Karte zu ziehen oder noch ein Medium aufzusuchen.

Folge deinem HerzenNatürlich ist Gott der große Lenker alles Weltengeschehens. Und natürlich wird er unsere Schritte lenken, da  er sehr daran interessiert ist, dass wir unsere Lebensabsicht auch verwirklichen. Aber es ist auch ein Fakt, dass wir mit der Menschwerdung unser göttliches Potenzial in einen Körper gebracht haben, um denkend, fühlend und handelnd Erfahrungen zu machen.

Die lange Zeit des Abstiegs durch die Zeitalter ließ uns mit der Zeit glauben, wir hier unten sind die Menschen und irgendwo da oben ist Gott. Auch in der spirituellen Szene ist dieser Glauben immer noch weit verbreitet, nur zeigt er sich hier verhüllter: Ich niedrig schwingender Mensch muss mich erhöhen, um Gott würdig zu sein. Und du bist erst „weit“ genug, wenn du dein Ego hinter dir gelassen hast und nichts mehr essen musst…

Aber auch wenn sich der Mensch auf seiner langen Talfahrt durch die Zeiten scheinbar sehr von seiner Quelle entfernt hat, so ist er doch immer noch das gleiche göttlich-mächtige Wesen, das damals losgezogen ist. Auch wenn es uns zumeist nicht so vorkam, so haben wir unsere Wege immer selbst gewählt und unsere Entscheidungen immer selbst getroffen. Wir können uns also vertrauen.
Auch wenn uns aus heutiger Sicht manche dieser Wege und Entscheidungen zweifelhaft erscheinen, so waren sie doch gut und richtig, da sie uns nun am Ende der Zeit erfüllt und reich wieder aufsteigen lassen.
Unsere  Beurteilungen sollten uns also nicht länger davon abhalten, unsere göttliche Natur wahrhaft anzuerkennen und unsere Ängste sollten nicht länger unsere Entscheidungsmacht beeinträchtigen.

Es wird Zeit, uns selbst nicht mehr nur als Geschöpfe wahrzunehmen, sondern auch als Schöpfer! Gott vertraut UNS! Vertrauen wir UNS, indem wir ihm vertrauen!

Göttliche weltumspannende Grüße, Ulrike

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