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Wie, um Himmels Willen, kann ich meine Schwingung hochhalten

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - BewusstseinsCoaching & Stimmarbeit www.ulrikebischof.de


Schon oft habe ich hier über Schwingung und Energie geschrieben. Schwingungserhöhung, Aufstieg, Energielevel und Bewusstseinszustand sind, vor allem in der spirituellen Szene, häufig genutzte Worte. Doch was verbirgt sich eigentlich genau dahinter? Und wie funktioniert das?
Ich merke jetzt schon beim Schreiben, dass dieses Thema das Potenzial hat, ein Roman zu werden. Ich werde mich trotzdem bemühen, es kurz und knackig zu halten… 😉

Dass wir alle in einer Zeit der großen Veränderungen und Umwälzungen leben, haben wahrscheinlich mittlerweile Alle mitbekommen. Selbst wenn es jemand nicht so interpretiert, weil ihm das Hintergrundwissen fehlt, gibt es in der Regel bei jedem Menschen eine tiefinnere seelische Wahrnehmung von großer Umbruchsstimmung.
Das liegt einfach daran, dass viele verschiedene kosmische und irdische Impulse auf uns einwirken, die eben diesen Umbruch in uns, unseren eigenen Lebensfeldern und in den Lebensfeldern Aller herbei führen.

Nennen möchte ich hier zum Beispiel nur:
– die Zentralsonne mit ihrem auf uns gerichteten Gammastrahl
– unsere Sonne mit ihren auf die Erde gerichteten Plasma-Auswürfen
– das zunehmende Schwinden des „Van Allen Schutzgürtels“, der abnehmende Magnetismus und die zunehmende Elektrizität der Erde
– die Zunahme der Erdschwingung, messbar als Schumann-Frequenz

Es ist völlig gleichgültig, ob euch diese Vorgänge etwas sagen oder nicht – wir alle sind ihnen ausgesetzt und sie wirken auf uns, ob wir nun darum wissen oder nicht.
Ziel dieses groß angelegten Szenarios der Schwingungserhöhung ist es unter anderem, unser Bewusstsein wieder zu öffnen für eine höhere Wahrnehmung, für ein verloren geglaubtes Wissen, für eine Erinnerung an unser Wesen und unsere Herkunft.

Diese sich kontinuierlich jeden Tag erhöhende Schwingung wirkt auf uns. Tag für Tag. Stunde für Stunde. Minute für Minute.
Doch fühlt es sich manchmal nicht besonders erhebend an, sondern vielmehr niederdrückend, deprimierend und dunkel. Während wir in einem Moment noch freudestrahlend, lebensoffen und allesliebend durchs Leben taumeln, bricht im nächsten Moment alles zusammen und die Welt erscheint uns schwer, grau und träge.

Warum ist das so?
Die Antwort darauf ist so einfach wie logisch. Alles, was einer hohen Schwingung entgegenspricht, steigt auf. Ihr könnt euch das ruhig wortwörtlich vorstellen. Aus den Tiefen des Dunkels, der Verdrängung und der Vergangenheit wird alles an die Oberfläche geschüttelt und vibriert. Es steigt in uns auf wie Luftblasen an die Wasseroberfläche, um schlussendlich dort zu verdunsten und in ein großes Sein zurückzukehren, aus dem Alles einst entsprang. Und ganz plötzlich können wir kaum noch geradeaus kucken, es schwindelt uns, das Herz stolpert, der Schweiß bricht uns aus, nacktes Grauen macht sich in uns breit, Angst, Kummer und Sorgen überfluten unsere gerade eben noch vorhandene gute Laune. Für eine gewisse Zeitspanne…

Schwingung 1


Also was tun?

1.
Zunächst einmal Ruhe bewahren. Daran erinnern, mal etwas gelesen zu haben von bestimmten universalen Vorgängen, dass diese zu unserem Besten sind und etwas Gutes dabei herauskommen soll. Versuchen, daran zu glauben oder zumindest die Möglichkeit einräumen, dass etwas Wahres daran sein könnte.

2.
Wahrnehmen, dass es für dich (höchstwahrscheinlich) im Moment überhaupt keinen sichtbaren Grund gibt, dich so zu fühlen wie du dich gerade fühlst und dich der Vorstellung öffnen, dass es Heilung ist, was gerade geschieht. Keine neue Depression, sondern eine uralte, die noch in dir schlummerte und die sich nun endlich verabschieden will aus deinen Lebensfeldern. Kein neues Symptom, dass dich jetzt belasten will, sondern ein uraltes, dass noch in deinen Tiefen schlummerte und nun an die Oberfläche gespült wurde, um dich endlich verlassen zu können.
Schau dir an, was sich zeigt, nimm es wahr und lass es los. Es ist wichtig, dass du nun nicht mehr daran festhältst!

3.
Nicht enger machen, sondern weit! Nicht anspannen, sondern loslassen!
Unterstütze deinen Körper und dich selbst mit einer tiefen und gleichzeitig entspannten Atmung. Auf diese Weise wird es viel schneller wieder leicht und hell.

4.
Auf deinen Körper hören, mit ihm kommunizieren, seinen Impulsen und Eingebungen vertrauen und ihnen Folge leisten.
Zum Beispiel etwas Bestimmtes essen/trinken oder auch nicht mehr essen/trinken, Ruhe, Bewegung, Zärtlichkeit, deine eigenen Hände liebevoll auf schmerzende Stellen legen usw. Trinke viel gutes Wasser, das spült die alten Schlacken und Energien aus deinem Körper. Zieh dich eine Weile zurück und genehmige dir eine Zeit des Alleinseins.

5.
In die Natur gehen. Die feinstofflichen Energien des Waldes mit seinen Bäumen, der Erde, den Pflanzen, den Naturwesen und Waldgeistern beruhigt deinen Geist und die Lebensfelder.

6.
Eine positive und liebevolle Einstellung zu dir selbst. Jegliche Unwertgedanken und Selbstverurteilungen verdunkeln dein Feld, erniedrigen deine Schwingung und ziehen weitere gleichschwingende Dunkelfelder zu dir. Doch ein liebevoller Blick auf dich selbst, gewürzt mit einer Prise Humor und der Fähigkeit, dich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen, lässt dich vieles lockerer nehmen.

7.
Höre auf, dich mit einer höheren Macht anzulegen und nicht einverstanden zu sein. Gib dich diesem Prozess hin – er ist unumgänglich – und mach es dir darin so angenehm wie möglich.

8.
Tue etwas, das du gern machst, was dich begeistert und dir Freude bringt. Selbst, wenn es dir im Moment etwas schwer fällt wirst du merken, dass sich mit der Zeit deine Schwingung und Stimmung hebt. Tu das immer wieder.

9.
Lache, tanze und singe so viel du nur kannst. Erstens bringt dich dies durch ganz natürliche Regulationsmachanismen in einen Zustand der Freude und Leichtigkeit. Zweitens werden durch die Bewegungen und dabei erzeugten Vibrationen im Körper die Transformationsprozesse beschleunigt (Zellen und Gewebe werden durchvibriert und beim „Ausmisten“ sanft unterstützt).

10.
Umgib dich mit Leuten, die deinen Zustand, deine Empfindungen und Ängste nicht negativ kommentieren, sondern dich aufbauend und schwingungsfördernd mit Liebe, Freude und Mitgefühl unterstützen oder einfach nur mit dir sind.

11.
Beginne, dich selbst wieder ganz anders wahrzunehmen. Spüre dich selbst in deinem Körper. Achte auf deine Bedürfnisse. Übernimm Verantwortung für dich selbst. Mach dir bewusst, was du wirklich willst und folge dem. Mach den Mund auf, wo es wichtig für dich ist. Halte den Mund, wo du nichts fruchtbares zu sagen hast.

12.
Schenke Anderen deine Liebe, dein Mitgefühl und Verständnis, gleichgültig, wie es dir im Moment geht. Es tut gut, Andere glücklich zu machen und erhöht unsere Eigenschwingung immens. Außerdem kommt alles, was wir aussenden, verstärkt zu uns zurück. Nicht immer auf dem gleichen Wege, aber es kommt.

13.
Stärke deine Verbindung zu Gott, dem Universum, den Engeln, deinem hohen Selbst. Verbinde dich mit der Instanz, der du dich im Moment am nächsten und am verbundensten fühlst. Sei in Stille mit ihr, in Meditation. Sprich mit ihr, Stelle deine Fragen und öffne dich für die Antworten.

Schwingung 2

Sicher gibt es noch viel mehr zu sagen und mit Sicherheit habt ihr alle noch so eure eigenen kleinen und großen Rituale, um euch etwas Gutes zu tun.
Wichtig ist vor allem eins: Alles, was euch Freude und Leichtigkeit bringt, erhöht eure Schwingung immens.
Es ist die Freude und Leichtigkeit, die uns häufig verloren gegangen ist. Vergiss alle Argumente, die sich gegen diese beiden stellen, sie waren allesamt für deinen Abstieg gut. Doch nun lass dich von diesen beiden am Schopf wieder empor ziehen.

Auf gehts,

Ulrike

3 Kommentare zu Wie, um Himmels Willen, kann ich meine Schwingung hochhalten

  1. Sehr inspirierend

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  2. Liebe Ulrike,

    ich danke dir sehr für diesen hilfreichen Text. Diese Umwälzungen sind auch in meiner Wahrnehmung wirklich sehr ..ähm, anstrengend und führen leicht zu Überforderung, zumindest bei mir. Danke für deine Erinnerung, dass es immer wieder um loslassen geht.
    Es umarmt dich von Herzen,

    Anita

    Gefällt mir

  3. ulrikehirsch // 21. Juni 2015 um 19:14 // Antwort

    Sehr gut auf den Punkt gebracht, super inspirierend und leicht verständlich geschrieben. DANKE! ♥
    Diese 13 Punkte könnten ruhig anstatt so mancher Plakat-Werbung in den Städten an Bahn-Stationen und anderen menschenreichen Plätzen hängen. Das würde sicher einigen helfen. 🙂

    Gefällt 1 Person

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