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Gesunde Ernährung – Teil 2: Gibt es DIE gesunde Ernährung?

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - TransformationsCoaching & Stimmarbeit - www.ulrikebischof.de


Einige von euch warten schon auf die Fortsetzung von Teil 1. Tataa, hier ist sie nun.

Heute möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen, die sich damit befassen, ob es denn überhaupt DIE gesunde Ernährung gibt und welche das wohl sei. Es gibt so viele Konzepte, Richtlinien, Tipps und Wegweiser, dass man kaum noch weiß, was davon denn überhaupt stimmt. Und richtig, keiner von uns weiß es noch und das aus verschiedenen Gründen.

Kollektives Vergessen
Gestartet in eine körperliche Erfahrung vor vielen tausend Jahren sind wir ohne die Notwendigkeit zu essen, da wir noch so gut angebunden an unser lichtes Sein waren, dass wir mehr als gut versorgt waren mit Energie, die wir für unser physisches Sein brauchten. Doch wir wollten Erfahrungen machen, die die Notwendigkeit mit sich brachten, unser wahres Wesen zumindest für einige Zeit total zu vergessen. Denn schließlich macht es keinen Spaß und ist auch absolut nicht effektiv, nur so zu tun, als ob wir arm, traurig, allein und alles mögliche wären. Dieses Thema möchte ich in diesem Artikel nicht ausbauen, vielleicht später dazu mehr.

Unser Abstieg immer weiter in die Materie brachte das große Vergessen, die große Trennung und folglich den großen Energiemangel mit sich. Wir waren darauf angewiesen, uns Energie über physische Nahrung von außen zuzuführen und diese in unseren Körpern zu verstoffwechseln.
Vielleicht spürt ihr beim Lesen ein Erinnern, ein Gefühl von, ja, so muss es gewesen sein. Doch gleichgültig, ob ihr mir zustimmen wollt oder nicht – fest steht: im Laufe unserer Inkarnationen waren wir immer auf physische Nahrung angewiesen. Sehr oft haben wir am Limit oder darunter gelebt, sind verhungert und haben gegessen, was uns in die Finger kam. Wir haben nicht nachgedacht über Kalorien, Nährwerte, Mineralienzufuhr und Vitamine. Hauptsache, wir hatten etwas zu beißen und der Körpermotor hatte wieder etwas Treibstoff.

Dieser Weg des Abstiegs in die dunkle und feste Materie hat ihre Zeit gedauert. Anfangs ernährten wir uns noch von leichten, mehr ätherischen Dingen wie Kräuter, Blätter, Beeren, Blütenpollen. Später gingen wir über zu schwereren, erdigen Nahrungsmitteln wie Wurzeln, Rinden und Getreide. Und erst viel später integrierten wir auch die noch tiefer schwingende tierische Nahrung in unseren Speiseplan, zuerst Milch und Eier, später auch das Fleisch. Erst nur in Notzeiten wie im Winter und zum Beispiel Dürreperioden, doch schließlich wurden alle diese Energiespender Teil unseres (Über)lebens. Denn oft genug haben wir einfach nur überlebt, manchmal nicht einmal das. Wir sind (in Bezug auf Nahrung) an Hunger, Krankheit und Gift gestorben. Und all diese Erfahrungen sitzen in unserem Zellgedächtnis – bis wir sie überschreiben, mit neuen Erfahrungen.

Wie innen so außen
Wie aus den voran gegangenen Zeilen schon hervor geht, war unser Abstieg in die Tiefen der Materie stets gleichbedeutend mit der Verringerung unserer Lebens-/ Zellschwingung und dem Grad unserer Bewusstheit. Und in jeder Inkarnations-bzw. Lebensphase war unsere Ernährung adäquat daran angeglichen.
Auch hier finden wir wieder das Prinzip „wie innen so außen“.

Erst in der sogenannten zivilisierten Welt haben wir begonnen, unsere Nahrung mit Füllstoffen, Konservierungsmittel, teils giftigen Zusatzstoffen und schlicht und ergreifend Müll zu versehen, denn schon lange war aus der Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme ein Geschäftszweig geworden, der weder an der Gesundheit noch am wahren Genährtsein des Menschen interessiert war. Geschmacksstoffe ließen unsere Sinne abstumpfen. Giftstoffe belasteten unsere Körper über die Maßen, um noch klare Zeichen setzen zu können bzw. waren wir schon lange nicht mehr in der Lage, diese zu verstehen. Und Füllstoffe und vieles andere ließen uns bei vollen Mägen mit Hunger sitzen.
Ich denke, man kann mit Recht sagen, wir sind am Ende der Fahnenstange angelangt und unsere „Zivilisation“ mit all ihren Symptomen ist der schlussendliche Ausdruck einer extremen Selbstvergessenheit.

Wieder aufwärts
Schon viele Jahre (seit 1987) läuft nun schon der körperliche Lichtkörperprozess. Für die meisten  heißt das: Wir gehen wieder nach Hause. Wir sind den ganzen Weg gegangen, haben alles mitgenommen, was es mitzunehmen gab, haben alle Erfahrungen gemacht, die es zu machen gab. Und nun gehen wir, angereichert mit wertvollen Erfahrungen und gelebtem Leben wieder zurück. Aber nicht an unseren Ausgangspunkt, sondern zu einem ganz neuen Level, das erst jetzt möglich ist.

Auf diesem Weg ist es wichtig, unsere alten Wunden heilen zu lassen, unsere Glaubenssätze und Konditionierungen loszulassen, unsere Prioritäten neu zu überdenken. Und ein Jeder von uns macht das auf seine Weise. Genau wie auf unserem Weg des Abstiegs unsere Ernährungsweise Zeichen und Ausdruck für die Offenheit oder Verschlossenheit unsere Systeme, für den Grad an Bewusstheit und folglich unserer Lebensschwingung war, gilt dies auch für unser jetziges Leben.
Je nachdem, wie weit wir uns selbst hinterfragen und neue Erkenntnisse gewinnen, schwingen wir uns wieder auf. Wenn wir unsere vergrabenen Monster und die alten Leichen im Keller endlich heben und in Frieden entlassen, kann wieder Licht in unsere Systeme strömen. Und wenn wir bereit sind, unsere Herzen wieder zu öffnen, alte Feindschaften loszulassen und Liebe und Mitgefühl zu kultivieren, nehmen wir viele Stufen auf einmal auf unserem Aufstiegsweg.

Erkenntnis und Heilung durch Loslassen
Ein wichtiger Punkt, den wir by the way mit loslassen können und sollten ist unser Glaubenssystem dazu, wie man sich „ordentlich“ ernährt.
Es gibt keine ordentliche und richtige Ernährung, nur (ich wiederhole) eine adäquate, der Situation und dem Bewusstseinslevel des Menschen angepasste. Hinzu kommt eine Phase der Umstellung in Körper, Geist und Psyche, bis wir wirklich realisiert haben, dass wir nicht an unserer alten Ernährungsweise festhalten müssen, der Mensch ist schließlich gern ein Gewohnheitstier. Das heißt also nicht, dass ein Mensch, der immer noch Fleisch ist, stehen geblieben, noch nicht „so weit“ oder sonstwie dumpfbackig ist, sondern er möchte vielleicht einfach noch ein bisschen seiner gewohnten Ernährungsweise frönen, bis sein ganzes Körper- und Energiesystem dem endgültig ein Ende macht, indem es ganz eindeutig klar macht, dass hier kein Energiegewinn mehr rauszuholen ist, sondern das Gegenteil der Fall ist. Denn wenn unsere Nahrung niedriger schwingt als wir, ist sie nicht mehr in der Lage, uns zu nähren im Sinne von Energiezuwachs, Wohlgefühl und Genährtsein. Viele von euch spüren das bereits.

Wenn wir also unsere Körperwahrnehmung wieder schulen, merken wir sehr schnell, was uns wirklich gut tut und dann müssen wir nur noch bereit sein, sämtliche Konventionen über den Haufen zu werfen, umzulernen und auszuprobieren. Es ist gleichgültig, ob wir unsere Ernährung nach und nach umstellen auf Vegetarismus, Veganismus, vegane Rohkost und schließlich wieder Lichtnahrung (dazu mehr in einem nächsten Teil) oder gleich einen großen Sprung machen, zum Beispiel hin zur Rohkost.
Wichtig hingegen ist es, zutiefst zu verstehen, dass es in unserer eigenen Verantwortung liegt, zu entscheiden, was wir unserem Körper- und Energiesystem zuführen und ob wir uns damit etwas Gutes tun. Wenn wir feststellen, dass wir gern Änderungen vornehmen möchten, sei es, weil es unser Gewissen, unsere Ethik oder unser Körpergefühl verlangt und es uns aber schwer fällt, dann müssen wir halt nachschauen, was uns im Weg steht.

Nachfolgend gebe ich euch dazu ein paar Tipps zur Selbstbeobachtung und ernährungstechnischen Bewusstseinserweiterung mit auf den Weg:

  • Welche Gefühle steigen auf, wenn ihr eure Ernährung umstellen möchtet oder das einfach nur hört oder angeboten bekommt?
    Nehmt sie wahr! In den meisten Fällen sind es Erinnerungen längst gelebter Leben, die ihr nie verarbeiten konntet. Tut es jetzt, indem ihr ihnen eine Daseinsberechtigung gebt, sie ernst nehmt, fühlt und schließlich auch loslasst.
  • Nehmt euch Zeit! Geht euren Weg lieber in Ruhe und Hingabe als in Hektik und Selbstgeißelung.
  • Beobachtet aufmerksam euren Körper, euren Verstand und eure Gefühle, nachdem ihr gegessen habt. Stellt Beobachtungen an, wie es euch geht, wenn ihr was esst.
  • Verlangt keine großen Sprünge von euch. Integriert zum Beispiel am Anfang einmal in der Woche ein Essen der neuen Ernährung in eurem Speiseplan.
  • Sucht euch Gleichgesinnte im „echten“ Leben und in den social media-Netzwerken (youtube, facebook…). Das hilft ungemein in der Zeit der Umstellung.
  • Übernehmt Verantwortung! Kein Anderer ist für euch verantwortlich und ihr selbst tragt die Konsequenzen für eure Entscheidungen. Also überlegt, was ihr wollt und handelt danach.
  • Wenn ihr einmal „schwach“ geworden seid, schimpft nicht mit euch, sondern seid ganz besonders liebevoll mit euch und muntert euch damit auf, dass es beim nächsten Mal besser klappen wird.
  • Macht euch bewusst (wahrhaft bewusst!), dass eine Ernährungsumstellung KEIN Verzicht bedeutet, sondern ein komplett neues Lernen. Seid abenteuerlustig! Es gibt so viel zu entdecken.
  • Hört nicht auf Andere, immer nur auf euch. Lernt, die Impulse eures Körpers wieder wahr- und ernst zu nehmen.
  • Überprüft die Prioritäten eures Lebens. Beschäftigt euch mit Dingen, die euch Freude machen und eure Energie anheben und ihr werdet keinen Gedanken an Essen verschwenden (siehe auch Gesunde Ernährung – Teil 1: Geist & Seele)
  • Wenn ihr auf Hindernisse in euch stoßt, die ihr nicht allein bewältigen könnt oder wollt, sucht euch kompetente Hilfe. Es gibt inzwischen viele Menschen, die eine gute Begleitung anbieten. Aber ihr könnt euch auch an mich wenden.

So, und nun wünsche ich euch ein fröhliches Beobachten, Entdecken, Lernen und ganz viel Begeisterung dabei!Wenn ihr Fragen oder Gedanken dazu habt, schreibt einen Kommentar und ich werde gern darauf antworten.

Alles Liebe,

2 Kommentare zu Gesunde Ernährung – Teil 2: Gibt es DIE gesunde Ernährung?

  1. Klasse Beitrag! ♥ Sehr ermutigend! Besonders mag ich auch Deine Tipps zur Selbstbeobachtung. Bin grad selber am Ausprobieren und Entdecken und ich merke, dass es wirklich ein Abenteuer ist, die alten Muster loszulassen. 🙂 Danke!

    Gefällt 1 Person

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