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Gesunde Ernährung – Teil 3: Tägliches Entgiften


Dieser dritte Teil  meiner Reihe „Gesunde Ernährung“ über das Tägliche Entgiften ist mir schon lange im Kopf herum gegeistert und ich habe ihn aufgrund seiner Fülle eine Weile nicht in Angriff genommen. Mit ist klar, dass jeder einzelne hier unten aufgeführte Punkt allein ein Anlass für einen ganzen Artikel wäre. Trotzdem wollte ich euch diese meine Tipps nicht vorenthalten. Vielleicht greife ich das eine oder andere Thema später noch einmal ausführlicher auf. Gern könnt ihr mir schreiben, was euch besonders interessiert oder wo ihr noch mehr in die Tiefe gehen wollt. Außerdem steht das Internet uns allen offen und ihr könnt natürlich zu jedem Thema selbst weiter recherchieren.

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und habe zu jedem Punkt auch nur einige erläuternde Hinweise geschrieben. Ich halte dies trotz der kurz gehaltenen Form für sehr wertvoll und als angemessene Info-Bombe für euch.

Das Thema Entgiftung ist ein Thema, mit dem ich mich schon einige Jahre beschäftige und an dem keiner mehr vorbei kommt. Wir leben nun mal in einer Zeit und einer Zivilisation, in der unser Lebensumfeld zunehmend vergiftet ist. Angefangen bei unseren Gedanken bis hin zur Limonade und weiter zu den Chemtrails am Himmel leben wir in ständigem Kontakt, mit uns selbst, unseren Mitmenschen, der Umwelt und allem, was wir in unserer menschlichen Entwicklung so an Technologien und Stoffen auf den Plan gebracht haben. Und damit gilt es umzugehen, auf die eine oder andere Weise. Jeder geht seinen eigenen Weg, hat seine eigenen Ansichten und Einsichten. Darum soll es hier auch gar nicht gehen. Ich will nicht diskutieren über Ernährungsweisen, Politik und Industrie. Ich will lediglich aufzeigen und vielleicht inspirieren, wie ich mit einigen der hier angesprochenen Herausforderungen umgehe und was meine Mittel und Wege sind, die ich gewählt habe. Zumindest zu diesem Zeitpunkt.

Da es meiner Meinung nach nicht mehr ausreicht, ab und zu eine Entgiftungs- oder Fastenkur zu machen, finde ich den Weg des Täglichen Entgiftens bzw. gar nicht erst Ver-giftens essentiell wichtig.

Natürlich könnt und solltet ihr nicht alle der aufgeführten Möglichkeiten auf einmal anwenden. Das wäre zu viel für den Körper, denn die Entgiftung sollte zwar effektiv, aber auch sanft ablaufen. Also sucht euch am besten ein paar Dinge aus der Liste aus, die euch im Moment am meisten ansprechen und beginnt mit ihnen. Nach einer Weile pausiert etwas und/oder nutzt andere Maßnahmen. Einige der hier aufgezählten Tipps sind sehr spezifisch und nur in bestimmten Situationen zu nutzen.

Die Links führen zu den Seiten, wo auch ich die Produkte kaufe und für sehr gut befunden habe. Kauft wenn möglich, immer in Bio-Qualität ein. Das kostet etwas mehr, ist es aber wert. Ich verdiene daran nichts.

Hier nun also meine Tipps und Hinweise für euch:

  • Morgendliches Ölziehen mit Kokosöl oder Sonnenblumenöl
    Gleich nach dem Aufstehen 1 TL Kokosöl oder Sonnenblumenöl (unbedingt bio und kaltgepresst!) in den Mund und ca. 5 min. darauf herum kauen, es durch die Zähne ziehen und anschließend ausspucken (am besten in ein Papier und das in den Müll, damit das Fett eure Leitungen nicht verstopft). Da der Körper nachts entgiftet und dies auch über den Mundraum, das Zahnfleisch und die Zähne tut, ist es ratsam, diese Gifte zuerst zu entfernen, bevor man etwas trinkt, isst oder auch nur schluckt 😉
  • Spirulina & Chlorella / Bärlauch und Koriander
    Beide Mikroalgen, Spirulina und Chlorella, führen uns gesunde Proteine und ein ganzes Spektrum an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen zu. Besonders hervorzuheben ist hier das Vitamin B12. Besonders Chlorella entgiftet sukzessive unseren Körper. Nach einigen Wochen Einnahme könnt ihr beginnen, täglich Bärlauch zu euch zu nehmen (frisch, als Pressling oder als Tinktur). Der Bärlauch zieht den Giftmüll aus den Organen und dem Körpergewebe und führt sie der Chlorella im Darm zu, die den Müll dann an sich bindet und über den altbewährten Weg nach draußen befördert. Wenn das Körpergewebe weitestgehend entgiftet ist, könnt ihr beginnen, Koriandertinktur zu nehmen. Der Koriander öffnet die Blut-Hirn-Schranke und ermöglicht es somit, das Gehirn und Nervengewebe zu entgiften. Damit dürft ihr erst beginnen, wenn der übrige Körper bereits entgiftet ist, damit ihr euch auf diese Weise nicht noch mehr Giftstoffe ins Gehirn schwemmt. Fragt euer Körperbewusstsein, wann es soweit ist, mit der jeweils nächsten Ausleitungsetappe zu beginnen oder lasst es von einem erfahrenen Kinesiologen austesten. Wenn ihr Schwermetalle im Körper habt (bei den meisten wahrscheinlich ursprünglich in den Zähnen) solltet ihr euch bei der Ausleitungskur mit Bärlauch und Koriander explizit von einem erfahrenen Heilpraktiker/Kinesiologen beraten und begleiten lassen. Die Mikoralgen könnt (und solltet) ihr auf jeden Fall nehmen, da sie allein schon die alltägliche Vergiftung unterbindet bzw. bereinigt.
  • Gerstengras/ Weizengras
    In Gerstengras wie auch in Weizengras ist ein extrem hoher Gehalt an Nährstoffen und Licht=Chlorophyll enthalten, in einer optimalen Zusammensetzung für den Körper. Ihr könnt es euch frisch auf der Fensterbank ziehen oder auch in Pulver- oder Tablettenform zu euch nehmen.
  • frischer Koriander
    Frischen Koriander könnt ihr mit in euren Speiseplan integrieren. Viele mögen ihn nicht, das ist eine natürliche Schutz-Sperre des Körpers, wenn er noch zu vergiftet ist. Fangt klein an und wenn ihr beginnt, ihn zu mögen und immer mehr davon wollt, ist es ein gutes Indiz dafür, dass euer Körper schon gut entgiftet ist. Probiert es aus und nutzt dieses Kraut immer mal wieder als Gradmesser.
  • Knoblauch, rohe Zwiebel, Ingwer, Lauch
    esst möglichst roh und täglich etwas davon. Sie reinigen den Darm, beugen Parasitenbefall vor, stärken das Immunsystem und wärmen von innen.
  • frische Nahrung, reife Früchte, Blattgrün, Sprossen
    Unser Körper braucht viele Mineralien, Vitamine und Spurenelemente, um Säuren, Gifte und Schlacken loslassen zu können. Umso mehr wir unsere Körper damit fluten, desto schneller und angenehmer erfolgt die Entgiftung. Umso natürlicher und ursprünglicher unsere Nahrung ist, desto wertvoller und energiereicher. Generell brauchen wir nicht viel Nahrung, sondern die richtige. Früchte sollten am Baum ausgereift oder mindestens auf der Fensterbank nachgereift sein, damit sie wertvoll für unsere Ernährung sind, ansonsten stehlen sie dem Körper wertvolle Stoffe und wir tun uns nichts Gutes damit. Sprossen sind wahre Wunder an wertvollem Inhalt auf kleinem Raum und machen kaum Arbeit.
  • Bitterstoffe (Grapefruit, Zitrusfrüchte-Schalenpulver (mache ich selbst), Mariendistelsamen, Katzenkralle, Wildkräuter…)
    Kaum einer mag bitter, dabei ist diese Geschmacksrichtung doch ein Garant dafür, dass wir unserer Leber etwas Gutes tun und sie bei ihrer täglichen Entgiftungsarbeit unterstützen. Die meisten Menschen sind, was den Geschmack bitte betrifft total verpimpelt. Die „Nahrungmittel“-Industrie hat alles bittere weggezüchtet und Otto Normalbürger denkt nicht darüber nach. Freut euch, wenn der Chicoree mal wieder etwas bitter schmeckt. Wagt es, mal wieder auf einem Löwenzahnblatt herum zu kauen. Gönnt euch mal einen bitteren Tee … und fühlt euch cool. 😉
  • Grapefruitkernöl
    Grapefruitkernöl ist bitter…und ein Allheilmittel. Wir nutzen es für jegliche Art von Erkältung und zur Entgiftung. Es kann bei eine Unmenge an Krankheiten zur Gesundung eingesetzt werden.
  • MSM
    MSM ist ein körpereigener Schwefel, der den Körper unter anderem vor Entzündungen schützt. Im Bedarfsfall immer mal wieder einen halben Teelöffel am Tag davon in einen verdünnten Saft einrühren und trinken. MSM unterstützt die Entgiftungsprozesse der Leber und ist unabdingbar zur Ausscheidung der Gifte. Hier mehr Infos.
  • Algen/Meeresgemüse
    gibt es in vielen verschiedenen Arten und Ausführungen. Algen & Meeresgemüse sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Esst sie möglichst roh. Indem ihr sie einige Zeit in Wasser einweicht und anschließend etwas zerkleinert, lassen sich die meisten Arten wunderbar essen. Keine Angst vor dem Gehalt an natürlichem Jod, das ist gut für den Körper. Achtet beim Kauf darauf, dass sie von einem unabhängigen Institut auf Radioaktivität getestet wurden. Spätestens seit Fukushima ist das unabdingbar.
  • Schachtelhalm
    hat die Fähigkeit, Aluminium und Glyphosat (aus Chemtrails und Pestiziten) aus dem Körper auszuleiten. Für einen Tee müsst ihr allerdings große Mengen verwenden. Für eine Ausleitungskur könnt ihr 3 Monate lang täglich 35 g Tee in einem Liter Wasser aufkochen und eine halbe Stunde bei offenem Topf köcheln lassen. Den Sud abgießen und über den Tag verteilt trinken.
  • Brennesseln
    bringen auch einen großen Reichtum an Mineralstoffen mit (wichtig zur Entgiftung) und reinigen Nieren und Leber. Sie sind reichlich in der freien Natur zu finden. Sammelt sie in euren Gärten und in Parks und auf offenen Wiesen, aber abseits von Wegen und Straßenrändern. Ihr könnt ihn natürlich zu einem Spinat kochen, aber besser noch in euren Smoothie integrieren oder auch roh in euren Salat streuen. In diesem Fall die Brennesseln etwas anwelken lassen oder mit dem Nudelholz drüber rollen (dann brennen sie nicht mehr) und klein hacken.
  • bittere Aprikosenkerne zusammen mit einer getrockneten Aprikose
    Wir nehmen immer mal wieder 10 bittere Aprikosenkerne am Tag zu uns. Sie entgiften, reinigen die Leber und sollen sogar Krebs vorbeugen. Die getrocknete Aprikose dazu verstärkt/modifiziert die Wirkung. Keine Angst vor Blausäure-Panikmache, diese wird im Körper nicht freigesetzt.
  • Kurkuma mit schwarzem Pfeffer
    Kurkuma ist auch ein wahres Wundermittel. Es hat eine extrem hohe reinigende und heilende Wirkung auf den Körper, vor allem in Kombination mit schwarzem Pfeffer. Ich nutze ihn zum Kochen und in unserm täglichen Detox Drink.
  • Morgendlicher Detox Drink/Zitronenwasser
    Beginnt den Tag am besten mit einem Zitronenwasser oder auch gleich mit meinem Detox Drink. Zitrone ist zwar sauer, wirkt aber basisch und reinigend im Körper. Wenn ihr gleich morgens eurem Körper diesen Reingungsdrink gebt, wird er es euch sehr danken.
  • Bentonit/Zeolith
    Bentonit oder Zeolith ist feinvermahlenes vulkanisches Silikatgestein. Es hat unglaubliche Fähigkeiten bei der Entgiftung, Heilung und Krankheitsvorbeugung. Ein täglicher Löffel Bentonit in einem Glas Wasser wirkt Wunder. Ihr müsst allerdings darauf achten, an diesen Tagen besonders viel Wasser zu trinken.
  • Sango Meeres Koralle
    Die Sango Meeres Koralle hat ein für den Körper optimales Verhältnis von Calcium und Magnesium, was ihn natürlich erheblich in der Ausleitung von Giftstoffen und bei der Entsäuerung unterstützt, denn wenn der Körper nicht ausreichend mit wertvollen Mineralien versorgt ist, kann er die Giftstoffe nicht loslassen.
  • Wildkräuter (Löwenzahn, Schafgarbe, Vogelmiere, Brennessel, Giersch, Taubnessel, weißer und roter Klee…)
    Wildkräuter sind Heilkräuter. Täglich etwas hiervon und davon ist am besten. Hört da ganz auf euer Körpergefühl.
  • viel trinken, am besten gutes gereinigtes Wasser
    Der Körper will gespült und gewässert werden. Die Entgiftungsorgane, allen voran Nieren, Leber und Haut haben rund um die Uhr zu tun, uns am (gesunden) Leben zu erhalten. Wir bekommen nach einem Schlammbad den Dreck auch nur mit genug Wasser von der Haut. Da hilft weder Cola, Limo oder Bier, die entwässern den Körper zusätzlich.
    Rund 2 Liter Wasser am Tag sind gut. Für jeden Kaffee, jede Cola, jedes Bierchen noch ein Glas extra ist ein guter Leitfaden.
    Wir benutzen einen Ionisator (den MMP 5050 der Fa. Tyent Europe), der unser Leitungswasser filtert und ionisiert. Wir können auswählen, welchen ph-Wert unser Wasser gerade haben soll, je nachdem, wofür wir es nutzen wollen. Es neutralisiert freie Radikale, entsäuert den Körper und wässert ihn wirklich, weil die Wassercluster im Gegensatz zum meisten Flaschenwasser und Leitungswasser klein genug sind, um auch in die Zelle zu gelangen. Als wir vor einigen Jahren damit begonnen haben, hatte ich nur Durst, Durst, Durst. Mein Körper hatte mir signalisiert, dass er endlich wertvolles Wasser bekommt und ganz viel davon möchte. Nach einigen Wochen hat sich das eingepegelt. Das Wasser schmeckt angenehm weich.
  • Körperklopfen, intuitive Bewegung, Trampolinspringen, Yoga, Sport
    Unser Körper hat durch Regeln und Verbote verlernt, sich so zu bewegen, wie er es braucht. Allein ein Recken und Strecken kann eine Wohltat für ihn sein. Ich erlebe in meiner Praxis immer wieder, wie schwierig und peinlich selbst das für die meisten Menschen ist. Aber auch Yoga und Sport sind natürlich gute Bewegungsformen. Spaß soll es machen und sich gut anfühlen. Trampolinspringen mit einem guten Trampolin ist ein Highlight für den Körper. Es massiert die Organe und Zellen auf der inneren Ebene und sie können sie erneuern und erfrischen, indem sie wie ein Schwamm sanft durchgewrungen werden. Auch das Beklopfen des Körpers mit der flachen Hand bzw. den Fäusten ist ihm eine willkommene Massage von außen, die ihn vor allem am Morgen aufmöbelt, den Venen- und Lymphfluss aktiviert und zur Reinigung motiviert.
  • Infrarotsauna
    ist zumindest für mich die beste Sauna überhaupt. Durch die Tiefenwärme wird eine sanfte, aber umfangreiche Entgiftung und Entsäuerung angeregt. Außerdem ist die Effizienz der Entgiftung bei der Infrarotrsauna im Gegensatz zu anderen Saunen nachgewiesen viel größer. In der Infrarotsauna von Bauer bleibt der Kopf draußen und kann den Körper kühlen, was sehr angenehm und für viele vielleicht sogar der entscheidende Punkt ist. Besonders im Winter seid ihr, als Zusatzbonbon, nach der Sauna wunderbar wohlig warm auf allen Ebenen. Wenn ihr euch für diese Sauna interessiert, kann euch Manuela von prohviant sehr freundlich und auf professionellste Art beraten.
  • Drachenblut
    ist der Saft der Drachenblutbaumes. Wir benutzen Drachenblut meistens zur Wundbehandlung als natürliches Pflaster. Es wirkt ganz grandios und beschleunigt den Heilungsprozess um ein Vielfaches. Aber auch bei Magen-Darm-Problemen, Karies und Zahnfleischentzündungen kann es gut helfen. Es hat einen extrem hohen Gehalt (90 %) an OPC, dass das stärkste bekannte Antioxidans ist.

    Und hier noch ein paar zusätzliche Hinweise, die ihr ergänzend beachten könnt, um eine weitere Vergiftung eurer Lebenssysteme auf ein Minimum zu begrenzen bzw. gleich wieder auszuleiten:

  • Gefühle zulassen/fühlen
    Als Menschen nähren wir uns nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch die Nahrung auf der mentalen und seelischen Ebene will betrachtet und beachtet werden. Gefühle sollten generell gefühlt und nicht weggeschoben werden. Das erzeugt sonst Blockaden, die wir wieder auf der körperlichen Ebene ausbaden dürfen. Es gibt keine schlechten Gefühle, aber es gibt (gesundheits)förderliche Gefühle. Generell gilt also: Alles fühlen, was da ist. Doch Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit kultivieren.
  • Gedankenhygiene (schlechte Gedanken = schlechte Nahrung = Vergiftung auf allen Ebenen)
    Auch die mentale Ebene will gut genährt werden für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Das aufmerksame und ehrliche Beobachten unserer Gedanken ist ein guter Anfang, gefolgt von dem Aussieben des alten Schlamms an Konditionierungen, Glaubenssätzen, Verurteilungen und anderen kollektiven Beeinflussungen. Übrig bleibt ein gesunder, denkfähiger und kraftvoller Geist, der kreativ zu denken bereit ist, wenn es gefragt ist.
  • Bio essen
    Leider sind konventionell angebaute Nahrungsmittel so leer an Vitalstoffen und so voll mit Giftstoffen, dass sie uns nicht mehr gut nähren können. Biologisch, also natürlich angebaute Nahrungsmittel bestehen auf molekularer Ebene aus lebendigen, komplexen und geschwungenen Strukturen und wirkt aufbauend und harmonisierend, während stark vergiftete und verarbeitete oder synthetische Nahrungsmittel starre, spitze und eckige Strukturen aufweisen und eine eher zerstörende Wirkung auf lebendige Systeme hat.
  • gutes Salz
    Verwendet kein Speisesalz/Kochsalz, das ist durch Raffination nur noch reines Natriumchlorid und Gift für den Körper.
    Ein natürliches, unbehandeltes Salz wie Himalaya-Salz oder auch Meersalz enthält alle Mineralien, die ein Körper benötigt und ist damit auch ein Lebenselixier.
    Vergesst dabei nicht, dass in Brot und Brötchen, Wurstwaren, Käse und Milchprodukten bereits jede Menge ungutes Speisesalz enthalten ist. Umso mehr frisches Obst und Gemüse ihr zu euch nehmt, desto mehr seid ihr mit vielen guten Mineralien versorgt und braucht und wollt immer weniger Salz in eurer täglichen Nahrungszufuhr.
  • gutes Öl
    Auch hier gilt es, nur ein natives, kaltgepresstes Öl zu verwenden, weil in diesem Öl die essentiellen Wirkstoffe noch enthalten sind. Am besten ist es allerdings, den Körperbaustoff Fett über fettreiche Nahrungsmittel zu euch zu nehmen, wie z.B. Avocado, Nüsse, Kakao usw.
  • vegan, Rohkost, Lichtnahrung
    Umso natürlicher unsere Nahrung ist, desto gesünder, freier und leichter ist unser Biosystem. Die verschiedenen Ernährungsstufen beginnend bei der omnivoren Ernährung (es wird alles gegessen), über den Vegetarismus und den Veganismus bis hin zur Rohkost und schlussendlich zur Lichtnahrung (Artikel folgt) gehen Hand in Hand mit unserer inneren Einstellung und Entwicklung. Kein Lebensstil ist falsch, und doch gibt es erhebliche Unterschiede in der Auswirkung auf (nicht nur) unser Leben. Ich plädiere eindeutig für einen veganen Lebensstil, möglichst viel Rohkost und die Lichtnahrung.
    Auch wenn der Aspekt, uns möglichst tierleid-frei zu ernähren für die meisten Menschen nicht ausreicht, auf tierische Produkte in ihrer Nahrung zu verzichten, möchte ich diesen ethischen Aspekt trotzdem ansprechen. Allein wegen der menschlichen Fressgier werden Jahr für Jahr Millionen von Tieren unter den brutalsten Bedingungen gehalten und getötet und ein Großteil davon landet auch noch direkt auf dem Müll. Ohne missionieren zu wollen – schaut euch mal ein Video aus dem Schlachthaus bis zum Ende an und dann überdenkt mal euren eigenen Anteil an diesem Leid.
  • wenig essen
    Wir brauchen in den meisten Fällen nicht so viel Nahrung, wie wir uns zuführen. Häufige Gründe für Essen sind: weil es schmeckt, weil die Gesellschaft so angenehm ist, weil uns langweilig ist, weil es da ist und weg muss, weil ein Loch in uns gefüllt werden will…usw.
    Versucht einmal, weniger zu essen, die Menge pro Mahlzeit zu reduzieren oder auch die Anzahl der Mahlzeiten. Der Körper braucht Zeit und Energie, um die zugeführten Nahrungsmittel zu verdauen. Zu viel Nahrung überlastet das Verdauungssystem und der schlaue Körper stopft alles, was er jetzt nicht verwerten kann in irgendwelche Ritzen und Löcher, in der Hoffnung, es später verwerten zu können und dieses später kommt nie, weil dann bereits die nächste Mahlzeit im Anflug ist.
  • Mono-Meals
    bedeutet: einfach essen. Eine Mahlzeit aus nur einer Zutat oder sehr wenigen gemischt. Wir essen meist viel zu überladen, viel zu viel durcheinander, viel zu Gourmet. Mono-Meals machen es dem Körper leichter, die wichtigen Nahrungsbestandteile unseres Essens zu nutzen, den Rest auszuscheiden und nichts bunkern zu müssen.
  • langsam essen & gut kauen
    Auf diese Weise werden wir schneller satt, weil der Körper Zeit hat, uns sein Feedback zu liefern. Die Vor-Verdauung findet im Mund über den Speichel statt, und so wird Magen und Darm nicht so überlastet, mit der Folge, mehr Energie- und Wertstoffgewinn aus der Nahrung zu ziehen.
  • beim Essen NICHT trinken
    Beim Essen bildet der Körper die Verdauungsenzyme, die er für die spezifische, zugeführte Nahrung zum Zerlegen braucht. Zugeführtes Trinken verwässert diese Enzyme und den Magensaft und erschwert die Verdauung. Eine halbe Stunde vor dem Essen und dann wieder eine oder zwei Stunden nach dem Essen sind gute Zeiten zum Trinken.
  • kein Zucker
    Ähnlich wie beim Salz ist raffinierter Zucker Gift für unser System. Er belastet extrem unsere Bauchspeicheldrüse, macht süchtig und zerstört nach und nach unsere Körper. Das gilt auch für alle Unterarten dieses Zuckers. Fruchtzucker, Fructose, Zuckercouleur, irgendwelche Sirupe usw. sind lebensfeindlich. Sämtliche synthetischen Zuckerstoffe sind giftig und teils krebserregend (Aspartam, Acesulfam und wie sie alle heißen). Eine recht gute Alternative sind Trockenfrüchte wie Datteln und Feigen, natürlich frische Früchte, Ahornsirup, Honig, Xylit (Birkenzucker) und vor allem Stevia.
    Bedenkt, dass in fast allen verarbeiten Nahrungsmitteln Zucker und Zuckerersatzstoffe enthalten sind. Auch hier führen alle Fäden schlussendlich wieder bei einer natürlichen, frischen Ernährung zusammen. Anfangs fällt es vielleicht nicht leicht, auf den Zucker zu verzichten, aber nach einer Weile werdet ihr merken, dass die Dinge, die ihr früher geliebt habt, nun unerträglich/eklig süß schmecken.
  • kein Gluten
    Alle glutenhaltigen Nahrungsmittel verkleben die Verdauungsorgane, machen süchtig und fett. Immer mehr Menschen reagieren inzwischen allergisch darauf, viele ohne es zu wissen, weil ihnen nicht klar ist, warum der Darm schmerzt, die Nase rotzt, die Nebenhöhlen verstopft sind usw. Wenn ihr versucht, auf Gluten zu verzichten, werdet ihr merken, dass es außerhalb eurer vier Wände fast unmöglich ist, etwas glutenfreies zu bekommen, denn es ist allgegenwärtig und fast überall wird Weizen beigemischt. Einige aufgeweckte Unternehmen sind Vorreiter und haben die Notwendigkeit einer Öffnung für Alternativen erkannt und bieten glutenfreies Essen an, aber das ist leider immer noch selten.
  • keine künstlichen Zusatzstoffe
    Sie sind oft blankes Gift, irritieren unseren Körper und schmecken auch nicht. Sie werden zugesetzt, um die Nahrung haltbarer, cremiger, bunter und sonstwas zu machen. Aus Nahrung wird cremiger, bunter und Jahre haltbarer Müll. Wer will das in seinem Körper haben? Und was soll der Körper mit diesem Giftmüll anderes machen, als es in seine Giftmülldepots zu schieben, die sich uns dann als Polster, Dellen, Pickel, Rheuma, Gicht usw. zeigen und irgendwann auf die Füße fallen.
  • keine synthetische Kosmetik, kein Deo
    Auch eine Form uns zu vergiften, ist das tägliche Auftragen von Giftstoffen auf unsere Haut.
    Unsere Haut ist geduldig, aber kein Panzer. Ein Mensch, der sich natürlich ernährt, stinkt nicht. Auch nicht, wenn er schwitzt. Das, was bei den meisten Menschen beim Schwitzen stinkt, ist der Giftmüll, den der Körper mit dem Schweiß abzutransportieren versucht. Wie sinnvoll ist es dann, den Giftmüll mit neuem Gift wieder nach drinnen zu schieben? Verzichtet am besten auf all den Kram und gestattet dem Körper seine Aufräumarbeit, dann wird es sehr bald besser und dann werdet ihr merken, wie ekelhaft ein Deo-Geruch eigentlich ist. Es gibt gute natürliche Alternativen wie z.B. ätherische Ölmischungen, wenn es denn mal etwas duften soll.
  • kein Duschbad
    Das Gleiche gilt für Duschbad, Badezusätze und Duftseifen. In der Regel reicht klares Wasser, um den Körper zu säubern. Für den Fall, dass doch mal geschrubbt werden muss, ist eine Naturseife eine gute Wahl. In die Badewanne könnt ihr Basensalz geben oder auch ein gutes Öl.
  • keine herkömmliche Zahnpasta
    Herkömmliche Zahnpasta ist eine Creme voller Gift. Angefüllt mit einer lebensfeindlichen Mixtur, die unsere Zähne und Mundhöhle sauber halten soll, was allein eine natürliche Ernährung schaffen würde, glauben wir das Märchen von den bösen Mundbakterien, die wir mit z.B. Zuckerkonsum doch selbst gerufen und gezüchtet haben. Es gibt einige verträgliche Zahncremes von WELEDA. Am besten verwendet ihr einfach Kokosöl, Xylit oder auch ein selbst hergestelltes Zahnsalz aus variierenden Zutaten. Ich verwende gern eine Mischung aus gemahlenem Salz, Natron, Kurkuma und Pfefferminze oder auch Kokosöl, Xylit, Zimt. Da könnt ihr experimentieren, könnt Kräuter oder auch ätherische Öle verwenden. Eure Zähne und das Zahnfleisch  und der ganze Körper werden es euch mit einer besseren Gesundheit danken.
  • Waschmittel nur bio und nur selten, Waschbälle, Lavendelöl, kein Weichspüler, Essig zum Entkalken
    Das gleiche Drama beim Waschmittel. Ich verwende Waschbälle, 2 Stück davon pro Wäscheladung, vielleicht noch drei Tropfen ätherisches Lavendelöl mit in die Wäsche und etwas Essig (da könnt ihr einen ganz billigen nehmen) in die Weichspülerkammer. Das Ganze bei 30 Grad waschen und ihr habt herrlich saubere und duftende Wäsche. Es gibt auch Waschkastanien oder Efeu, den ihr verseifen könnt. Viele Möglichkeiten, sucht im Internet danach. Ich verwende lediglich etwas Waschmittel ausm Bioladen, wenn ich extrem verschmutze Wäsche wie bunt verschmierte Handtücher aus Ulrikes Malworkshops wasche.
  • Haarwäsche: kein herkömmliches Shampoo, Clarus von Culumnatura, Lavaerde, Apfelessig
    Mit Shampoos ist es natürlich das Gleiche. Zusätzlich sind die meisten Shampoos mit Silikon versehen, für seidig glänzendes Haar. Silikon, das die Kopfhaut zukleistert und ihr nicht so leicht wieder losbekommt. Ein seidig glänzendes Haar bekommt ihr von allein, wenn ihr eure Haare mal in Ruhe lasst, mit natürlichen Mitteln reinigt und vor allem täglich mit 100 Bürstenstrichen in alle Richtungen bürstet. Wir benutzen die Haarwäsche Clarus von Culumnatura, die ist total genial. Ich bin mir nicht sicher, ob man sie im offenen Handel bekommt, aber eine Naturfriseurin in eurer Nähe wird sie sicher verkaufen. Außerdem könnt ihr es auch mit Lavaerde versuchen (hab ich auch viele Jahre gemacht) oder Apfelessig. Beides trocknet die Haare allerdings etwas aus, weshalb eine Ölpackung ab und zu ganz gut ist.
  • Cremes: Weleda, Sheabutter, Kokosöl
    Die Firma WELEDA achtet auf natürliche Qualität und legt auf ihrer Website alle Zutaten auch in deutsch offen, was ich sehr sympathisch finde. Natürlich ist es am besten, ohne Creme auszukommen. Ab und zu verwende ich die Zitruslotion. Auch Sheabutter und das gute alte Kokosöl sind gute natürliche Alternativen. Kokosöl hat die weiteren Vorzüge, auch einen natürlichen Sonnenschutzfaktor zu haben und Mücken- und Zeckenbissen vorzubeugen.
  • neue Klamotten immer erst waschen
    Alle verwendeten Farben in der Kleidungsindustrie sind mehr oder weniger giftig. Am schlimmsten ist das schwarz. Aus dem Grund entweder alles in bio kaufen oder wenigstens neue Klamotten vorm ersten Tragen ausgiebig waschen und spülen.
  • immer bei offenem Fenster schlafen
    Ausreichend Sauerstoff ist wichtig. Das Schlafen in warmen und stickigen Räumen erschwert uns den gesunden Gasautausch und das Abatmen von Toxinen. Also, Fenster auf!
  • ein selbstbestimmtes Leben führen
    Unsere Lebensumstände beeinflussen unsere Gesundheit wesentlich. Wenn wir ein Leben führen, in dem wir uns nicht selbstbestimmt fühlen, gleicht das einer schleichenden Vergiftung. Es ist also wichtig, ob ich meinen Job mag. Auch eine klare ordentliche Wohnung, die richtigen Freunde, förderliche Freizeitaktivitäten, Lektüre und Filme sind wohltuende Lebensumstände, die wir sofort für uns überprüfen und anpassen können.
  • nackt in die Sonne: Vitamin D, Lebensenergie, Prana und Äther
    Begebt euch so oft ihr könnt in die Sonne. Viele haben Angst vor der Sonne, vor Verbrennungen und sogar Krebs. Ein natürliches Verhältnis zur Sonne ist den meisten Menschen in den großen Städten verloren gegangen. Wir brauchen die Sonne unter anderem, um Vitamin D bilden zu können, das für alle Vorgänge im Körper wesentlich und essentiell ist. Mit einem ausgiebigem Sonnenbad könnt ihr leere Vitamin D-Speicher ratzfatz auffüllen. Umso mehr Hautoberfläche ihr dabei der Sonne aussetzt, desto schneller geht es. Danach möglichst nicht gleich duschen oder baden gehen, damit der Körper die gespeicherte Sonnenenergie verwerten kann.
    Weiterhin könnt ihr in der Natur ganz bewusst Lebensenergie aufnehmen, Prana einatmen, Äther aufnehmen. Das ist wahre Nahrung.
  • mit dem Körper sprechen: „Mein Körper, ich liebe dich!“
    Unsere Körper sind intelligente Wesen. Sie hören uns zu, sie fühlen unsere Einstellung zu ihm und reagieren darauf. Wenn wir gesunde, lebendige, glückliche Körper haben wollen, ist es gut, sie mit Liebe zu nähren. Das tägliche Sprechen mit unserem Körper, um ihm zu sagen, wie sehr wir ihn lieben, macht ihn von Tag zu Tag schöner und vollkommener.So, das war natürlich noch lange nicht alles, aber das Wesentliche, was im Moment gesagt werden wollte. Und es ist jede Menge Stoff.

    Ich freue mich über eure Anregungen, Fragen und vielleicht auch Ergänzungen.

    Alles Liebe,

 

5 Kommentare zu Gesunde Ernährung – Teil 3: Tägliches Entgiften

  1. danke für die liste und deine mühe und zeit, alle infos zusammen zu tragen.

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  2. Wow, danke für deinen SchreibAufwand und die vielen Infos in dieser Zusammenfassung.
    Das ist alles überaus interessant und überaus wichtig. Danke von Herzen.

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  3. Vielen lieben Dank für diese Fülle von Hinweisen, Infos und Tipps.
    🙂

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  4. DANKE – ich habe mich sehr über diesen Artikel gefreut. Werde ihn mir gleich ausdrucken, um mich ein bisschen häufiger damit zu beschäftigen.

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  5. Hammer Artikel! 🙂 Und ich freu mich auf mehr!!! ♥

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