Die neuesten Inspirationen

Über Alltag, Freude und Minimalismus

Ulrike Bischof "Touching the Essence" - TransformationsCoaching & Stimmarbeit - www.ulrikebischof.de


Heute gibt es mal wieder den aktuellen Newsletter-Text auch als Blogbeitrag.
Wer den Newsletter schon gelesen hat, kann also weiter klicken und sich vielleicht mal wieder eine „Tägliche Inspiration“ zu Gemüte führen 😉
Gebt einfach in das suchen-Feld auf der rechten Seite eine Zahl zwischen 1 und 548 ein, klickt auf enter und lasst euch überraschen, welche Botschaft ihr bekommt.

Für alle Anderen geht´s hier weiter:

Ihr Lieben,

für viele von euch ist die Urlaubszeit sicher schon wieder vorbei, für einige beginnt sie erst.
Es ist eine wunderbare und wenn gewählt, bereichernde Erfahrung, in den Urlaub zu fahren – jeder nach seiner Fasson. Tapetenwechsel tut gut, neue Dinge lernen und sehen erweitert unseren Horizont und erfrischt unser Sein. Und ein wenig Abstand zu unserem Alltag finden wir meist auch ganz angenehm.
Doch was kommt danach? Wie kürzlich eine Bekannte zu mir sagte: „…und dann ist es vorbei mit dem schönen Gefühl der Erholung, wenn du nach Hause kommst, den Briefkasten aufmachst und wieder an die Arbeit musst…“
Tja, wer kennt das nicht? Ganz ehrlich.

In unserer „zivilisierten“ Welt ist das Leben so kompliziert, reglementiert und eng geworden, dass Gelassenheit und Freude ein hohes Gut geworden ist. Es geht immer noch für sehr viele Menschen ums Überleben, Durchsetzen und Karriere machen. „Aber ich muss ja meine Miete bezahlen.“ „Ich brauche ja was zu beißen.“ „Und ich will mir ja auch mal was gönnen können.“ … Und das ist für sehr viele Menschen der Urlaub. Eine sehr kleine Zeitspanne, gemessen an einem ganzen Jahr. Das ist eine traurige Bilanz.

Unser Leben in der „Zivilisation“ ist so aufgebaut, dass wir verblendet und verdummt im Hamsterrad ackern und Gewinne erwirtschaften, die Andere dann wohlwollend verbraten. Wir werden mit falschen Informationen gefüttert und für jedes Problem, das sich für uns daraus ergibt, gibt es irgendeinen Fachmann, der uns ganz genau sagen kann, wie wir damit umzugehen haben. Und so reiten wir uns immer weiter rein in diesen Schlamassel. Das ist eine mächtige Matrix, die da herrscht – genau wie im gleichnamigen Film (Teil 1).


Das Erwachen ist bitter-süß

ich erlebe es immer wieder in meinen Beratungen, wie schockiert Menschen sind, wenn sie beginnen, das laufende (End)-Spiel zu durchschauen. Ja, es ist ein Endspiel. Der tiefste Punkt ist erreicht. Der Punkt, an dem ein Erwachen möglich und gewollt ist, ist erreicht. Und WIR entscheiden, wie wir damit umgehen.

Wollen wir weiterhin an die falschen Götter glauben?
Wollen wir lieber wieder die Augen verschließen und uns einlullen lassen?
Wollen wir weiterhin Gift und Müll essen und daran kaputt gehen? „Aber es schmeckt doch so gut…“
Wollen wir weiterhin Natur und Umwelt vergiften und uns einbilden, wir hätten keinen Anteil daran?
Wollen wir weiterhin lieber unsere Verantwortung abgeben, nur um sie nicht selbst tragen zu müssen?

Jeder möge sich diese Fragen selbst stellen und beantworten.


Minimalismus

Es geht eine Welle der Inspiration und des Aufatmens durch das erwachende Volk. Und diese Welle heißt Minimalismus.
Minimalismus bedeutet:
Du brauchst nicht viel Platz, aber guten Platz.
Du brauchst nicht viele Freunde, aber gute Freunde.
Du brauchst nicht viel Essen, aber gutes Essen.
usw.

Wenn wir dieses Spiel weiter führen, stellen wir ganz schnell fest, dass wir innerhalb dieser Matrix von Beginn an gelernt haben, wie wir zu leben haben und wie ein gesellschaftlich anerkanntes Leben halt so auszusehen hat.

Nur ein paar Beispiele:
Man muss Schule, Lehre, Ausbildung absolvieren. Und dann Karriere machen.
Man muss arbeiten gehen.
Kreative Berufe sind eine brotlose Kunst.
Möbel kauft man im Möbelhaus.
Der Arzt hat recht, er muss es ja wissen.
Ich muss 3x täglich etwas essen. Ich brauche Fleisch, um genug Eisen aufzunehmen. usw.
Das kann ich nicht machen. Was sollen denn die Leute denken?
Man muss leise sein und nicht auffallen.
Das macht man nicht.
usw.

Wer ist man?
Man ist der Mensch im Hamsterrad. Er steht früh auf, obwohl er es hasst und schwitzt den ganzen Tag für einen Job, den er nicht mag. Weil man das so macht. Weil man das Geld braucht. Weil man sonst ein Verlierer wäre. Weil man ja wenigstens mal in den Urlaub fahren will, um dort sein trauriges Leben für eine Weile aufzupimpen.


Wer bist DU und was willst DU für ein Leben führen?

Wenn wir uns nun vorstellen, all diese Konventionen und Glaubenssätze einmal konsequent zu hinterfragen und vielleicht sogar loszulassen, wünschen wir uns meist ein ganz anderes Leben, als das, das wir führen. Wir können uns nur nicht vorstellen, das dieses Leben eine Chance hat. Doch das liegt nur daran, dass uns dieses Wissen von Kindesbeinen an aberzogen und damit vergessen wurde.

Wir können dieses Wissen wieder aktivieren!
Mit etwas Mut. Mit etwas Frechheit und Abenteuerlust. Mit großer Freude und Gelassenheit.
Und mit ganz viel Einfachheit – mit minimalem Aufwand.
Wir sind es gewohnt, dass unsere Leben kompliziert sind. Lassen wir es also zu, dass unser Leben einfach ist und auf einfachen Prinzipien funktioniert.

Umso mehr Freude ich in meinem Leben habe, desto (noch) mehr Freude werde ich in meinem Leben haben.
Umso gelassener ich mein Leben lebe, desto (noch) gelassener werde ich werden.
Umso reicher ich mich wahrnehme, dest reicher werde ich sein. Und spätestens hier an dieser Stelle höre ich einige von euch prusten: „Ja, wie soll ich mich denn reich fühlen, wenn ich es nun mal nicht bin…?“

Und dies soll mich zu meinem heutigen Schlusswort bringen.


Wahrer Reichtum durch Minimalismus

Überlege dir genau, wer DU bist und was DU willst. Lasse nicht zu, dass sich irgendwelche Stimmen in deine Überlegungen einmischen. Nimm sie wahr, höre ihnen kurz zu und dann schenke ihnen keine weitere Beachtung mehr.
Überlege dir, ob du die Dinge, die du tust, wirklich tun willst.
Überlege dir, ob du die ganzen Dinge, die du besitzt und noch haben willst, wirklich für dieses Leben brauchst.
Überlege dir, ob die ganzen Dinge, die du besitzt, dich nicht vielleicht sogar von diesem Leben abhalten.
Sehr oft sind wir reich an Belanglosem, Negativem, Unnützen und arm an Wesentlichem, Positivem und (uns) Nützlichem.

Überlege dir, was und wie viel du absolut benötigst für dein neues Leben. Und dann verabschiede dich von allem Übrigen! Gib alles weg, auf deine Weise. Und wenn das bedeutet, dass dein einziger Besitz nur noch zwei Shirts, eine Hose und deine Zahnbürste ist und du deine Wohnung gegen ein Zimmer oder den Pilgerweg eintauschst. Denn dann ist Platz für Neues!


Der neue Pfad

Es ist kein Trampelpfad mehr. Einige sind ihn schon gegangen. Noch mehr treten den Weg gerade an. Um so mehr ihn gehen, desto leichter wird er:

Übernimm die Verantwortung für dich und dein Leben. Lass dich beraten, aber dir nicht mehr reinquatschen.
Das stärkt dein Selbstbewusstsein.

Schau auf das wirklich Wichtige in deinem Leben. Mach dir bewusst, was dich wahrhaft nährt und entscheide dich DAFÜR. Gib, was du denkst, zu brauchen.
Das macht dich reich.

Befreie dich von allem Ballast. Lass alles los, was du nicht willst und was dir nicht dient.
Dies öffnet dein Feld für das Wahre.

Stärke deine Vision. Träume wieder wie als Kind. Damals kanntest du keine Grenzen.
Damit aktivierst du dein Schöpferbewusstsein.

Stärke deine Abenteuerlust. Mache ein Spiel daraus. Überlege dir Alternativen.
Das bringt dir die nötige Gelassenheit.

Verbinde dich mit Menschen, die einen ähnlichen Weg gehen.
Das stärkt deine Zuversicht und bringt neue Freunde.

Und – als letztes und wichtigstes, verpflichte dich selbst dazu, ein Leben in bedingungsloser Freude zu führen.
Das hebt deine Schwingung und die Schöpfung liebt dich dafür.

Vertraue darauf, dass sich nun endlich dein wahres Leben in dir und um dich entfaltet.
Schau zu und staune!

Ich wünsche euch eine zauberhafte Zeit!

Von Herzen,
Ulrike

 

Ein Kommentar zu Über Alltag, Freude und Minimalismus

  1. Da hast Du recht, würden wir unser Leben achtsamer und ruhiger Leben, bräuchten wir erst gar keinen teuren Ulaub und müssten nicht so viel arbeiten….

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